Sobald die Label-Richtlinie deines Unternehmens auf Optional oder Verpflichtend steht (siehe „Sichtbare KI-Labels für dein Unternehmen einrichten"), erscheinen die Label-Optionen direkt dort, wo du herunterlädst. Steht die Richtlinie auf Aus, sind Downloads ganz normale Downloads, und nichts davon gilt.
In der Bildansicht: Klicke auf Herunterladen — das Menü öffnet sich mit den Label-Optionen ganz oben, über den Download-Optionen:
Sichtbares KI-Label hinzufügen — der Ein/Aus-Schalter. Bei einer verpflichtenden Richtlinie ist er aktiviert und gesperrt, mit dem Hinweis, dass dein Unternehmen ein sichtbares KI-Label auf Downloads verlangt.
Label-Position — Oben links, Oben rechts, Unten links oder Unten rechts.
Label-Stil — bei EU-Icons: Schwarz, Weiß, Schwarz (transparent) oder Weiß (transparent); bei individuellen Labels: deine Variante Graphit oder Weiß.
Auf Galerie-Kacheln: Fahre mit der Maus über ein Bild und du siehst einen Pfeil neben dem Download-Symbol. Ein Klick auf das Download-Symbol übernimmt die Standard-Position und den Standard-Stil deines Unternehmens; der Pfeil öffnet dieselben Optionen, wenn du sie für diesen einen Download ändern möchtest.
Zwei Dinge werden nie pro Download gewählt: die Label-Größe (einmalig von deinen Admins festgelegt) und der Icon-Typ — ob das Label „AI GENERATED" oder „AI MODIFIED" zeigt, ergibt sich automatisch daraus, wie das Asset entstanden ist.
Ein gelabelter Download ist mehr als ein Overlay — Samsa rendert das Label fest in die Datei, bettet das unsichtbare Wasserzeichen neu ein und signiert die gelabelte Datei anschließend erneut digital, sodass ihr Content Credential das angewendete Label festhält. Du siehst die Schritte, während sie ablaufen: Beschriften…, Signieren…, Abschließen…
Der erste gelabelte Download eines Assets dauert rund 15 Sekunden. Danach ist der Download desselben Assets mit denselben Label-Einstellungen praktisch sofort da — wählst du eine andere Ecke oder einen anderen Stil, wird eine neue Version vorbereitet.
Die Datei behält ihr Format — PNG, JPEG oder WebP — und der Dateiname endet auf _labelled.
Die gelabelte Datei trägt ihr eigenes Content Credential, inklusive eines Eintrags über das angewendete Label.
Dein Original bleibt in Samsa unangetastet — das Label steckt nur in der heruntergeladenen Kopie. Du kannst also jederzeit zurückkommen, um eine andere Position, einen anderen Stil oder eine ungelabelte Version zu holen (sofern deine Richtlinie das erlaubt).
Auch Videos können gelabelt werden. Das Label wird fest ins Video gerendert und folgt dem Anzeigemuster, das für Video-Offenlegungen empfohlen wird:
Clips bis 30 Sekunden: Das Label bleibt über den gesamten Clip sichtbar.
Längere Videos: Das Label wird am Anfang deutlich angezeigt und erscheint danach in regelmäßigen Abständen im Video.
Ein gelabeltes Video vorzubereiten dauert länger als bei einem Bild, weil jedes Einzelbild gerendert und die Datei erneut signiert wird — Samsa bereitet es im Hintergrund vor, und der Download wird verfügbar, sobald es fertig ist. Bei längeren Videos kann das ein paar Minuten dauern.
Vektor-Downloads (SVG) sind grafische Quelldateien und keine fertigen Bilder — sie tragen kein sichtbares Label.
Labels gelten für Downloads. Inhalte, die du innerhalb von Samsa ansiehst oder teilst, werden ohne eingebranntes Label angezeigt.
Falls ein gelabelter Download nicht abgeschlossen werden kann, sagt dir Samsa Bescheid — bei einer verpflichtenden Richtlinie wird die Datei nie ohne ihr Label ausgeliefert.